Bariatrische OP-Verfahren
Es gibt verschiedene OP-Verfahren, die nach unterschiedlichen Prinzipien funktionieren. Für eine erfolgreiche Gewichtsreduktion ist es ganz entscheidend, dass wir für Sie sorgfältig das richtige Verfahren auswählen. Alle Verfahren werden laparoskopisch, d.h. minimal-invasiv (Schlüssellochtechnik) durchgeführt. Bei einem minimal-invasiven Eingriff führt der Chirurg über kleine Schnitte in der Bauchwand feine, stabförmige chirurgische Intrumente ein. Der Vorteil dieser Methode ist, dass die Schmerzen nach der OP auf ein Minimum reduziert werden, ebenso wird das Wundinfekt- und Narbenbruchrisiko minimiert. Die Patienten erholen sich zudem schneller und können nach wenigen Tagen in den gewöhnten Alltag zurückkehren.
Ein von außen verstellbares Band verengt den Magen knapp unterhalb der Speiseröhre, reduziert so die Magenkapazität und schränkt die Nahrungsaufnahme entscheidend ein. Es entsteht ein kleiner Vormagen, der sich schnell füllt. Der gefüllte Magen funkt ein Signal zum Gehirn, das ein Sättigungsgefühl vermittelt. Enthält der Körper weniger Nahrung, greift er seine eigenen Fettreserven an, um sich mit der notwendigen Energie zu versorgen. Das Resultat ist Gewichtsverlust.
Die Bildung eines Schlauchmagens bedeutet, dass das Magenvolumen verkleinert wird, indem der Magen der Länge nach geteilt und ein Großteil entfernt wird. Dieser Eingriff ist somit nicht mehr rückgängig zu machen. Das Wirkprinzip ist dem Magenband sehr ähnlich, nämlich die Reduzierung der festen Nahrungsmenge, die auf einmal aufgenommen werden kann. In dem Magenanteil, der entfernt wird, wird das "Hungerhormon" Ghrelin hergestellt. Dadurch wird dieses Hormon weniger gebildet und Hungerattacken werden seltener und schwächer. Vorteil ist, dass die Funktion des Magens für eine physiologische Nahrungspassage erhalten bleibt.
Das Hauptmerkmal ist ein kleinvolumiger oberer Magenanteil, der vom Restmagen abgetrennt und direkt mit dem Dünndarm verbunden wird. Infolge dessen wird das Magenvolumen, das den Speisebrei aufnehmen kann, deutlich verkleinert. Außerdem wird der Speisebrei unter Umgehung des großen Restmagens, des Zwölffingerdarms und eines etwa 50cm langen Dünndarmanteils direkt in den Dünndarm eingeleitet. Damit steht nur noch ein Anteil des Magendarmtrakts zur Nahrungsaufnahme zur Verfügung. Verdauungssäfte, die in den Zwölffingerdarm ausgeschieden werden, werden etwa 120 - 150cm unterhalb des kleinen Magenanteils in den Dünndarm eingeleitet, wo sie sich erstmals mit dem Speisebrei vermischen können. Damit wird auch die Verdauung der zugeführten Nahrung qualitativ beeinträchtigt und die Kalorienaufnahme in den Körper verringert.

.
Dr. Fritz Robitzsch stellt seine abstrakten Kunstwerke in Zwiesel aus. Kräftige, leuchtende Farben sollen die Fantasie des Betrachters anregen und positive Energie verbreiten.
...für Anästhesie mit Zusatzbezeichnung "Intensivmedizin" in Zwiesel. Dr. medic (RO) Nelida Bechir legt Prüfung vor der Ärztekammer erfolgreich ab.
mit dem imedON-Zertifikat für patientenfreundliche Websites