Intensivmedizin

  1. 19 Pflegekräfte arbeiten in der Intensivstation, davon sind 5 ausgebildete Fachpflegekräfte für Anästhesie und Intensivmedizin.
  2. Das Patientengut unserer Intensivstation setzt sich aus allen Abteilungen des Hauses zusammen, das heißt Internistische, Traumatologische, Visceralchirurgische, Neurochirurgische, Geburtshilfliche, Gynäkologische und HNO Patienten werden auf unserer Intensivstation betreut. Kollegen der Inneren Abteilung und der Anästhesie arbeiten interdisziplinär, d.H. alle Pat. Werden gemeinsam versorgt. Die Leitung der Station liegt in Händen des Chefarztes der Anästhesieabteilung. Durch die hervorragende Zusammenarbeit der Abteilungen sind enorme synergistische Effekte zu verzeichnen, die sowohl im Rahmen der Patientenversorgung als auch im Rahmen der ärztlichen Fort- und Weiterbildung zu einer enormen Qualitätssteigerung geführt hat.
  3. Auf unserer Intensivstation stehen 7 Monitorplätze sowie 1 zentrale Überwachung zur Verfügung.
  4. 5 hochmoderne Beatmungsgeräte ( Evita 4 mit aktueller Software ) werden verwendet. Darüber hinaus findet sich ein BIPAP- Vision Gerät im Einsatz. Auf Lungenprotektive Beatmung wird großer Wert gelegt, durch den hohen Anteil an COPD- Patienten besteht eine besondere Kompetenz in der Nicht– invasiven Beatmung. Die Lagerungstherapie ( Bauchlagerung, 135 ° Lagerung ) besitzt einen hohen Stellenwert. Die Bronchoskope  der Anästhesiabteilung stehen 24 Std. zur Verfügung, darüber hinaus kann jederzeit auf die  Endoskopie Abteilung mit ihrem Bronchoskopen zurück gegriffen werden.
  5. Dilatationstrachiotomien werden regelmäßig von den auf der Intensivstation tätigen Ärzten durchgeführt.
  6. Das hämodynamische Monitoring erfolgt mittels Pulmonaliskatheter oder PiCCO- System.
  7. Die Ultraschall- Geräte der Inneren Abteilung einschließlich einer TEE- Sonde stehen rund um die Uhr zur Verfügung, des weiteren besitzt die Intensivstation ein eigenes Sonographiegerät in Laptopformat.
  8. Da an unserem Krankenhaus ein Dialysezentrum mit 18 Plätzen angegliedert ist, werden nephrologische Patienten häufig betreut. Darüber hinaus behandeln wir regelmäßig septische Patienten im Multiorganversagen. Entsprechend besitzt die Nierenersatztherapie einen hohen Stellenwert ( Ca. 2000 Hämofiltrationsstunden pro Jahr ) . Ein Hämofiltrationsgerät ( Mulifiltrate, Fa. Fresenius ) steht zur Verfügung, bei Bedarf kann ein Leihgerät binnen 6 Std. beschafft werden. Alle Verfahren der kontinuierlichen Nierenersatztherapie finden Anwendung, ein Schwerpunkt stellt die Citrat.- Calcium- Anitkoagulation dar. Stabile Patienten werden auch diskontinuierlich in unserem Dialysezentrum dialysiert.
  9. Kardiologische Pat. Mit symptomatischer Bradykardie kommen regelmäßig vor. 2 moderne Pacer zur passageren Schrittmachertherapie sind vorhanden.
  10. Reanimierte Pat. Werden Leitlinien konform mit milder Hypothermie behandelt. Hier zu steht das Kühlsystem Blanketerol 3 ( der Fa. Cinncianaty  Sub- Zero )  zur Verfügung. Während der Widererwärmung der Pat. Wird ein metabolisches  zerebrales Monitoring mittels Bulbus- Oximetrie durchgeführt.
  11. Im Rahmen der Schlaganfallversorgung besteht eine telemedizinische Anbindung unseres Hauses an das Tempisprojekt. Aus diesem Grunde werden auf unserer Intensivstation regelmäßig Thrombolystherapien bei Schlaganfallpatienten durchgeführt.