Minimal-invasive Hüftendoprothetik

Die minimal-invasive Hüftgelenks-Operation ist eine der am meisten diskutierten Neuerungen im Bereich der Endoprothesen-Chrirurgie. Moderne minimal-invasive Operationstechniken erlauben heute eine gewebeschonende Art der Implantation. Die Vorteile dieser neuen Technik sind unter anderem ein kürzerer Hautschnitt (7-10 cm. Statt wie bisher 15-20 cm), eine verminderte Blutung sowie weniger Schmerzen. Die Implantate werden durch den kleinen Hautschnitt eingeführt. Dabei werden die natürlichen Lücken zwischen Muskeln und Sehnen genutzt, um die Prothese genau einzupassen. Dadurch muss man keine Muskeln und Sehnen mehr durchtrennen wie bisher, was eine bedeutende Weichteilschonung der Muskeln, Sehnen und des Gewebes bedeutet. Dadurch können Sie meist schon nach 7-12 Tagen wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. Verwendet werden die gleichen hochwertigen Prothesen wie auch bei anderen Operationsmethoden. Muss das Implantat aus welchen Gründen auch immer ersetzt oder verändert werden, kann man den gleichen Schnitt wie bei der ersten Operation verwenden, wodurch Komplikationen sehr selten sind. Bei besonders muskelkräftigen Menschen oder Personen mit größerem Körperumfang kann es eventuell sein, dass die minimal-invasive Operationstechnik nicht angewendet werden kann. Ob Sie persönlich für diese Methode geeignet sind und welche Risiken diese Operationsmethode birgt, erklärt Ihnen Ihr Arzt in einem Gespräch persönlich.